Piastri siegt in Dschidda und übernimmt erstmals die WM-Führung
Mit einer weiteren souveränen Vorstellung sicherte sich Oscar Piastri im McLaren seinen dritten Saisonsieg und übernahm die Führung in der Fahrer-WM. Max Verstappen im Red Bull musste sich mit Rang 2 begnügen, während Charles Leclerc mit Rang 3 das erste Ferrari-Podium der Saison feierte.
Runde 1, Kurve 1: Führungswechsel
Von der Pole-Position gestartet kam Verstappen gut weg, doch Piastri erwischte den besseren Start und setzte sich vor Kurve 1 neben den Niederländer. Verstappen kürzte die Schikane ab, um vorne zu bleiben. Da er die Position nicht zurückgab, belegten ihn die Sportkommissare mit einer 5-Sekunden-Strafe, die er beim Boxenstopp absaß und die ihn den Sieg kostete.
Kampf um das Podium
Hinter dem Spitzenduo entbrannte ein lebhafter Kampf um das Podium. Piastris Teamkollege Lando Norris kämpfte sich nach seinem Q3-Unfall am Samstag von Startplatz 10 nach vorne, steckte jedoch rundenlang hinter Lewis Hamilton fest und tappte mehrfach in die geschickt platzierte DRS-Falle des Rekordweltmeisters.
Charles Leclerc fuhr das bisher beste Saisonrennen für Ferrari: Er blieb 29 Runden auf den Medium-Reifen draußen, länger als jeder andere Fahrer, und hielt nach seinem Stopp auf harten Reifen den schnelleren McLaren von Norris souverän hinter sich.
Mercedes und Williams punkten solide
Mercedes nutzte die Zuverlässigkeit von Auto und Fahrern: George Russell und Kimi Antonelli belegten die Plätze 5 und 6. Bei Williams fuhren sowohl Carlos Sainz als auch Alexander Albon in die Punkte, was dem Traditionsteam den besten Saisonstart seit 2016 bescherte.
Für Yuki Tsunoda endete das Rennen bereits in Runde eins nach einer Kollision mit Pierre Gasly, was das einzige Safety Car des Rennens auslöste. Die Racing-Bulls-Fahrer Isack Hadjar und Liam Lawson zeigten starke Aufholjagden: Hadjar holte mit Platz 10 einen WM-Punkt, während Lawson nach einer 10-Sekunden-Strafe auf Rang 12 gewertet wurde.
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